Archiv der Kategorie 'Antifaschismus'

Bad Go-Area für Rechtspopulisten! Am 5. Mai gemeinsam gegen die Rassisten von ProNRW

Bonn/Bad Godesberg stellt sich quer


Nazi Kundgebung Verhindern!
Gegen die Anti-Islamische Hetzte von Pro NRW!

Am 5.Mai wollen die Rassisten von Pro NRW eine Kundgebung in Bad Godesberg machen.

Pro NRW gibt sich gerne als „bürgernah und demokratisch“ aus. Dabei verbreiten sie den gleichen rassistischen Quatsch wie die NPD und tatsächlich wechseln ständig Leute zwischen den beiden Parteien hin und her. Auch Holocaust-Leugner sind in der ach so demokratischen Partei Pro NRW herzlich willkommen (z.B. Günther Kissel). Zum Jahrestag der von ihnen provozierten heftigen Auseinandersetzung mit Salafisten in Lannesdorf, stellen sie sich nun als Opfer dar und wollen ihre rassistische Hetze durch eine Kundgebung auf dem Theaterplatz verbreiten.

Wir lassen uns von Pro NRW nichts vormachen! Wir wollen Nazis nicht unsere Stadt überlassen. Völlig egal ob sie einen Anzug oder eine Bomberjacke tragen. Am 05.Mai wollen wir – Muslime, Christen, Atheisten usw.– gemeinsam gegen Pro NRW protestieren.

Kommt am 05. Mai um 10 Uhr zur Gegenkundgebung auf den Theaterplatz in Bad Godesberg!

Gegen Rassismus und religiöse Intoleranz!

Flyer BSSQ

**Update** – fettes Mobi-Video online! Jetzt anschauen!**

BJB: Politischer Frühling – Der Quartalsbericht

Vor lauter Aktionen, Demos und Diskussionen haben wir fast unsere Homepage vergessen. Nach einem sehr turbulenten und aktionsreichen Quartal haben wir euch hier alle unsere Frühlingsaktionen zusammengefasst:

Antifaschismus:

Nach wie vor hat unsere Gesellschaft ein latentes Nazi-Problem und es gibt mehr als genug Gründe, sich gegen Nazis zu engagieren. Der aktuelle NSU-Prozess zeigt die Gefährlichkeit von Nazis und dem soufflierendem Verfassungsschutz. Daher haben wir uns an zahlreichen antifaschistischen Protesten im ganzen Land beteiligt:
Am 21.01.2013 sind wir mit zahlreichen AktivistInnen der BJB und der Ver.di-Jugend nach Magedeburg gefahren, um dort einen der größten Aufmärsche der Neofaschisten zu blockieren. Auch wenn uns dies nicht gänzlich gelang, haben wir die Nazis immerhin in ein randstädtisches Industriegebiet abdrängen können und somit war wenigstens die Innenstadt Magdeburgs an diesem Tag nazifrei. Eine ausführliche Auswertung gibt es hier:

Link

Viel Zeit zum ausruhen ließen und sie Nazis leider nicht. Eine Woche später, am 26.01., erdreistete sich der Wanderzirkus von Pro NRW eine Kundgebung in Köln neben einem Flüchtlingswohnheim anzumelden. Wir waren vor ihnen da und haben ihre Hassparolen mit viel guter Laune übertönt.

Stolberg I

Noch erfolgreicher waren wir am 06. April in Stolberg. Der jährliche Naziaufmarsch wurde dank der starken medialen Präsenz antifaschistischer Gruppen im Vorfeld von den Behörden verboten. Also haben wir an Stolberg eine Jubel-Demo unter dem Motto „Heute bin ich gut gelaunt, den Nazis wurd‘ der Tag versaut!“ teilgenommen. Danach haben wir noch die versprengten Nazigrüppchen, die sich trotz dem Verbot nach Aachen begeben hatten, deutlich gemacht, dass sie nicht Wilkommen sind.
Unser Stolberg-Mobi-Video

Stolberg II


Antimilitarismus:

Auch wenn wir dieses Quartal zur Thematik Krieg und Militarisierung der Gesellschaft wenig gemacht haben, beobachten wir die Aktivitäten der Bundeswehr an Bonner Schulen. Um ihr das Leben nicht allzuleicht zu machen haben wir einen kleinen Bundeswehr-Infotag Ende Januar im Jobcenter in Endenich besucht und kritisch begleitet. Zur Selbstbildung haben wir einen Workshop über Geschichte und Gegenwart des Nahostkonflikts durchgeführt.

Antisexismus:

Schwerpunktthema Anfang des Jahres war die Frage nach der Stellung der Frau in der Gesellschaft. Hierzu haben wir mehrere interne Bildungsveranstaltungen organisiert und am 14.02. an der One Billion Rising-Aktion teilgenommen. Nach der Aktion haben wir eine kleine Spontandemo durch die Innenstadt auf die Beine gestellt. Am 08. März, dem internationalen Frauenkampftag haben wir eine kämpferische Kundgebung in Bonn durchgeführt. Es wurden Reden zu den Themen Sexismus in Schule und Betrieb und zum gesellschaftlichen Schönheitsideal gehalten und es gab jede Menge Musik und guter Laune. Auch an der Demo zum Frauenkampftag in Köln haben BJB-AktivistInnen teilgenommen und eine vielbeachtete Rede gehalten.

Refugees-Welcome-Kampagne

Zweites Schwerpunkt der BJB im Frühjahr war eine fette Kampagne zu der Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Neben jeder Menge Selbstbildung über Workshops und Filmabende haben wir Flüchtlinge aus Berlin bei ihrer Bustour durch die Republik bei ihrem Halt in Köln unterstützt. Sie wollen mit einem dauerhaften Camp in Berlin auf die Rechtlosigkeit und Respektlosigkeit aufmerksam machen, mit der Flüchtlinge in Deutschland behandelt werden. Als wir zusammen mit den Flüchtlingen ein Flüchtlingswohnheim in Köln besuchen wollten, kam es zu einem krassen Polizeiangriff, bei dem mehrere AktivistInnen der BJB verletzt und für bis zu zwölf Stunden in Gewahrsam genommen wurden und ein Flüchtling in Krankenhaus eingeliefert werden musste. Wir verurteilen diesen deutlichen Fall von Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten aufs schärfste.
Hierzu eine kleine Presseschau:
Artikel „Zeit“ I
Artikel „Zeit“ II
Lokalzeitungsartikel mit Bildern
Video

Doch da wir uns davon nicht einschüchtern lassen, sind wir danach in die Organisation einer fetten Demo gegen Abschiebung, Residenzpflicht und all die anderen kranken Auswüchse des deutschen Asylrechts gemacht.
Video der Aktion

Fluechtlingsdemoflyer

Es ist uns sicherlich gelungen, die Dringlichkeit des Themas bei vielen Bonnerinnen und Bonnern in die Köpfe zur rufen. Hier ein Video der Aktion.

Ihr seht, wir haben verdammt viel gerissen. Und nun geht es in einen HEIßEN SOMMER! Sei dabei!

Den Nazis in die Suppe spucken!

Den Naziaufmarsch am 24.11.2012 in Remagen stören!

KRIEGSVERBRECHER SIND KEINE OPFER!

Seit 2009 marschieren Neonazis quasi direkt vor unserer Haustür. Von antifaschistischem Protest nahezu ungestört führen 300 Neofaschisten in der Kleinstadt Remagen jedes Jahr im November einen „Trauermarsch“ durch.
Anlass ist die Inhaftierung von 250.000 NS-Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern in Remagen zu Ende des 2. Weltkrieges durch die Westalliierten. Die Nazis fantasieren von 1 Mio. Toten, die es in dem Lager gegeben haben soll und rufen unter dem Motto „1 Mio. Tote rufen zur Tat“ Neonazis aus der ganzen Region und selbst aus den angrenzenden Staaten zu einem Marsch auf. Die Neofaschisten fälschen nicht nur plump die Geschichte, sondern stilisieren auch die Mittäter von Weltkrieg und Holocaust zu Opfern. Fakten werden verdreht und für rassistische und antisemitische Hetze genutzt, Naziverbecher werden als Opfer statt als Täter dargestellt.
Organisiert wurde der Marsch in den letzten Jahren immer wieder von Personen aus dem Dunstkreis des „AB Mittelrhein“,
einer Naziorganisation die über 10 Jahre kontinuierlich durch rechte Schmierereien und Angriffen auf politische Gegner aufgefallen ist. Inzwischen stehen viele Mitglieder vor Gericht.
Es ist ein Skandal, dass gerade in Zeiten des NSU-Skandals Faschisten durch unsere Städte marschieren! In Zeiten wo der Staat offensichtlich zeigt, dass er an der Verfolgung von Nazi Terroristen seit Jahrzehnten kein Interesse hat, liegt es an uns, den Nazis in den Weg zu treten.
Es ist umso trauriger, dass es in Remagen bisher zu wenig aktiven Widerstand gegen die Neonazis gegeben hat, um den Aufmarsch erfolgreich zu verhindern. Denn gerade im Moment ist genau dieser Aufmarsch für die angeschlagene Neonazis-Szene in Westdeutschland besonders wichtig. Ihren Großaufmarsch in Dortmund haben Antifaschisten in den letzten Jahren immer wieder gestört und dieses Jahr hat der NRW-Innenminister Jäger (SPD) diesen und einige zentrale faschistische Kameradschaften und Nazi-Organisationen verboten. Nicht weil der Staatsapparat ein Interesse an der Verfolgung von Nazi-Strukturen hat, sondern weil er sich nach dem NSU-Skandal zum Handeln gezwungen sah. Wenn es uns gelingt, auch diesen Aufmarsch zu stören, vermiesen wir den Nazis eines ihrer letzten Großevents in unserer Gegend!

Uhrzeiten/Treffpunkte für eine gemeinsame Anreise:

Samstag 24.11.2012

Treffpunkt um 10..00 Uhr auf Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs
Abfahrt des Zuges ist 10:27 Uhr auf Gleis 3.

Ab Köln Hbf fährt der Zug um 09:56 Uhr (MRB/Gleis 9)
Ab Bonn-Bad Godesberg fährt der Zug um 10:32 Uhr.

Treffpunkt in Remage ist der Bahnhof Remagen ab 10.45 Uhr!

Den Nazis in die Suppe spucken!

Der Link zur Facebook Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/399509836786068/

1.Mai 2012: Bonn ist aufgestanden – Beuel hat sich quergestellt

Das Protestbündnis betrachtet die Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai als riesigen Erfolg für alle Demokratinnen und Demokraten weit über Bonn hinaus…
Hier die Pressemitteilung weiterlesen

Hier gibt es Bilder vom Tag!

Alles weitere wie Fotots, Pressespiegel, nachfolgende Infos auf der Bündnishomepage: www.bonn-stellt-sich.quer.de


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