Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Zur Trauerfeier Mani Stenners am 26.07.2014

Mit dem plötzlichen Tod des Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative, Mani (Manfred) Stenner geht auch für uns ein sehr wichtiger Bestandteil der politischen Arbeit Bonns verloren. Wir haben großen Respekt vor seinem Lebenswerk mit 30 Jahren politischem Kampf. Auch wir würden uns wünschen eines Tages 300.000 Menschen für den Frieden auf den Bonner Hofgarten mobilisieren zu können. Die Arbeit mit Mani im Bündnis Bonn stellt sich quer (BSSQ) und vielen anderen Zusammenhängen war für uns, die Bonner Jugend Bewegung (BJB), eine große Bereicherung. Wir schätzen es sehr, dass Mani sich während der Zusammenarbeit für eine Anti-Nazi-Blockade am 1.Mai 2012 stets auf Augenhöhe mit uns als Jugendlichen auseinandergesetzt hat und sich für die gemeinsame Sache in die Bresche geworfen hat. In unserer Erinnerung lebt er weiter als ein Mensch, der sein Leben dem Frieden und der Gerechtigkeit verschrieben hat, als ein Mensch, der es geschafft hat verschiedene Strömungen an einen Tisch zu setzen, um gemeinsam Großes zu schaffen.

Nazis belagern Informationsveranstaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen

Am 17. März haben in Bonn Nazis eine Informationsveranstaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen belagert.
Dazu die Pressemitteilung von BSSQ.

Wuppertals Weltkriegsverlierer blockiert!

21.09.2013 Wuppertal

Wir freuen uns erfolgreich und mit vielen anderen GenossInnen den Wuppertaler Bahnsteig friedlich blockiert und so die Anreise von ca. 60 Neonazis verhindert zu haben. Durch das Engagement weiterer AntifaschistInnen, die zwei Sitzblockaden auf der Route der Neonazis errichteten, konnten die anwesenden Neonazis zum Glück auch nur einen Teil ihrer Route laufen, bevor sie wieder umkehren mussten.
Traurig stimmt uns, dass die Polizei uns am Ende der Sitzblockade zusagte, dass wir den Bahnsteig wieder verlassen dürfen und als alle erleichtert aufstanden um zu gehen, ohne ersichtlichen Grund anfing friedliche AntifaschistInnen rauszuziehen auf uns einzutreten und mit Schlagstöcken und Fäusten zu schlagen. Anschließend wurden wir in einem mehrstündigen Kessel festgehalten und an der Heimfahrt gehindert. Die Repressionen am Ende zeigen, dass man sich auf die zusagen der Polizei nicht verlassen kann und besser damit beraten ist auf kämpferische Geschlossenheit bis zum Schluss zu setzen. Unsere Solidarität gilt allen die festgenommen wurden und denen, die Verletzungen durch die willkürlichen Schläge der mit Sturmmasken vermummten Polizisten, die auch gezielt auf Gesichter und Köpfe ausgeführt wurden, davongetragen haben, oder sonst wie Opfer Polizeilicher Repression wurden .

Für eine Kennzeichnungspflicht der Polizei und
Hoch die internationale Solidarität!

Heute sind wir gut gelaunt- den Nazis wurd‘ der Tag versaut!

- Keinen Meter den Faschisten-

Die Rassisten von pro NRW versuchten wie angekündigt ihre Kundgebung am frühen Sonntag-Nachmittag am Theaterplatz in Bad Godesberg abzuhalten. Den ca. 20 verwirrten pro’lern standen ca.300 Gegendemonstranten gegenüber. Ein Großaufgebot der Polizei hat den Theaterplatz penibel abgesperrt und die Gegenkundgebung weit von den Rassisten weggedrückt. Trotzdem haben wir es mit einer Gruppe von ca. 20 Jugendlichen geschafft die Polizei auszutricksen und in unmittelbare Nähe der Kundgebung von pro NRW zu kommen, um dort lautstark gegen die rassistische Hetze zu protestieren. Der friedliche Protest in Form eines sit-ins wurde sofort von der Polizei eingekesselt. Unbeeindruckt von den Drohgebärden der Polizei haben wir gutgelaunt die Hetze der Nazis mit Sprechchören übertönt. So konnten wir zeigen, dass wir unseren Theaterplatz nicht den Faschisten überlassen. Trotz volksverhetzender Parolen von pro NRW wie „Neger raus“ stellte die Polizei lieber unsere Personalien fest, als die der Faschisten. Hier wurden junge Antifaschisten und Antifaschistinnen bewusst wie Verbrecher behandelt. Wenn die Polizisten die Nazis ungestört gewähren lassen wollen, dann nehmen wir die drohenden Geldbußen gerne in Kauf um eben diesen Nazis nicht unsere Städte zu überlassen.
Wenn ihr mitbekommt, dass die Rassisten von pro NRW irgendwo in der Stadt oder anderswo einen Stand haben, dann bitten wir euch uns dies auf Facebook mitzuteilen. Nur so können wir gemeinsam aktiven Widerstand leisten.


Zuletzt geschrieben

RSS

Archive

Kategorien



Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: