Den Nazis in die Suppe spucken!

Den Naziaufmarsch am 24.11.2012 in Remagen stören!

KRIEGSVERBRECHER SIND KEINE OPFER!

Seit 2009 marschieren Neonazis quasi direkt vor unserer Haustür. Von antifaschistischem Protest nahezu ungestört führen 300 Neofaschisten in der Kleinstadt Remagen jedes Jahr im November einen „Trauermarsch“ durch.
Anlass ist die Inhaftierung von 250.000 NS-Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern in Remagen zu Ende des 2. Weltkrieges durch die Westalliierten. Die Nazis fantasieren von 1 Mio. Toten, die es in dem Lager gegeben haben soll und rufen unter dem Motto „1 Mio. Tote rufen zur Tat“ Neonazis aus der ganzen Region und selbst aus den angrenzenden Staaten zu einem Marsch auf. Die Neofaschisten fälschen nicht nur plump die Geschichte, sondern stilisieren auch die Mittäter von Weltkrieg und Holocaust zu Opfern. Fakten werden verdreht und für rassistische und antisemitische Hetze genutzt, Naziverbecher werden als Opfer statt als Täter dargestellt.
Organisiert wurde der Marsch in den letzten Jahren immer wieder von Personen aus dem Dunstkreis des „AB Mittelrhein“,
einer Naziorganisation die über 10 Jahre kontinuierlich durch rechte Schmierereien und Angriffen auf politische Gegner aufgefallen ist. Inzwischen stehen viele Mitglieder vor Gericht.
Es ist ein Skandal, dass gerade in Zeiten des NSU-Skandals Faschisten durch unsere Städte marschieren! In Zeiten wo der Staat offensichtlich zeigt, dass er an der Verfolgung von Nazi Terroristen seit Jahrzehnten kein Interesse hat, liegt es an uns, den Nazis in den Weg zu treten.
Es ist umso trauriger, dass es in Remagen bisher zu wenig aktiven Widerstand gegen die Neonazis gegeben hat, um den Aufmarsch erfolgreich zu verhindern. Denn gerade im Moment ist genau dieser Aufmarsch für die angeschlagene Neonazis-Szene in Westdeutschland besonders wichtig. Ihren Großaufmarsch in Dortmund haben Antifaschisten in den letzten Jahren immer wieder gestört und dieses Jahr hat der NRW-Innenminister Jäger (SPD) diesen und einige zentrale faschistische Kameradschaften und Nazi-Organisationen verboten. Nicht weil der Staatsapparat ein Interesse an der Verfolgung von Nazi-Strukturen hat, sondern weil er sich nach dem NSU-Skandal zum Handeln gezwungen sah. Wenn es uns gelingt, auch diesen Aufmarsch zu stören, vermiesen wir den Nazis eines ihrer letzten Großevents in unserer Gegend!

Uhrzeiten/Treffpunkte für eine gemeinsame Anreise:

Samstag 24.11.2012

Treffpunkt um 10..00 Uhr auf Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs
Abfahrt des Zuges ist 10:27 Uhr auf Gleis 3.

Ab Köln Hbf fährt der Zug um 09:56 Uhr (MRB/Gleis 9)
Ab Bonn-Bad Godesberg fährt der Zug um 10:32 Uhr.

Treffpunkt in Remage ist der Bahnhof Remagen ab 10.45 Uhr!

Den Nazis in die Suppe spucken!

Der Link zur Facebook Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/399509836786068/





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