Archiv für Oktober 2011

#Occupy Education – Komm zum Bildungsstreik Action Day!

Hunderte Milliarden Euro verschenkt die deutsche Regierung an Banken und Großkonzerne – und für die Zukunft von uns Jugendlichen soll kein Geld da sein? Jetzt reicht´s!

Komm zum Action Day am 17.11. um 9 Uhr am Kaiserplatz in Bonn! Gemeinsam besetzen wir die Bonner Innenstadt mit unseren Forderungen, unseren Aktionen und unserer Demo! Occupy Education!

Das läuft schief:
Unser Bildungssystem ist schlecht und ungerecht! An Haupt- und Realschulen ist der Unterricht am schlechtesten. Dort haben wir Jugendlichen immer weniger Chance auf einen guten Job und eine sichere Zukunft. Das wird auch nicht besser davon, dass jetzt die NRW-Regierung Haupt- und Realschulen in der Sekundarschule zusammenkippen will.
An fast allen Schulen und Unis sind die Klassen und Kurse überfüllt, es gibt zu wenige und deshalb gestresste Lehrer und Professoren. Lehrbücher, Klassenfahrten, Mittagessen usw. sollen wir und unsere Eltern immer öfter selber bezahlen – viele können das aber nicht.
An den Schulen und Unis gibt es immer krasseren Lernstress und es bleibt kaum noch Freizeit übrig. Schuld sind zentrale Prüfungen, ständige Vergleichsarbeiten, das „Turbo-Abitur“ (G8) und die „Bologna“-Reformen (Bachelor/Master). Das alles bedeutet gewaltigen Stress für uns. Wie sollen wir so lernen?

…und nach der Schule: ???
Als Hauptschüler findet man in Deutschland fast keinen Ausbildungsplatz mehr! Und auch mit anderen Schulabschlüssen wird das oft schwer. Wer doch einen findet, muss für 3 Euro die Stunde oft 60, 70 oder sogar 80 Stunden in der Woche arbeiten. Nach der Ausbildung übernommen werden auch immer weniger von uns – weil die Chefs lieber neue Billig-Azubis für sich arbeiten lassen und sogar Alte bis 67 arbeiten sollen! Sehr viele von uns landen entweder bei Hartz 4 oder in schlecht bezahlter Leiharbeit. Für den Großteil der Studenten heißt es nach der Uni: Ab ins unbezahlte Praktikum! Was ist das für eine Zukunft?

Die Politiker konnten einfach so 500 Milliarden Euro von unserem Steuergeld den Banken und Konzernen schenken, und sie geben jedes Jahr mehr als 30 Milliarden Euro (30.000 Millionen) für neue Waffen und Kriegsgerät aus.
Bei unsere Bildung und Ausbildung sparen sie immer weiter und wir müssen dafür mit unserer Zukunft, unserer Freizeit und mit immer mehr Stress bezahlen.

Wir fordern mehr Geld für unsere Zukunft, für Bildung und Ausbildung, statt für Banken und Bomben!

Für:

  • EINE Schule für ALLE!
  • Kleinere Klassen, mehr Lehrer
  • Kostenloses Mittagessen, Klassenfahrten, Lehrbücher usw.
  • Recht auf Ausbildungsplatz und Übernahme im erlernten Beruf
  • Gegen:

  • Lernstress, Konkurrenzdruck und deshalb G8/Bachelor
  • Hungerlöhne für Azubis und junge Arbeiter/Angestellte/Jobber
  • Arbeitslosigkeit und den viel zu geringen „Hartz 4“-Satz
  • Überfüllte Seminare und unbezahlte Praktika
  • „OccupyTogether!“ Was ist das für eine Protestbewegung?
    Der Protest gegen die Macht der Banken, gegen soziale Kürzungen und schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen ging in Spanien im Frühjahr los. Millionen junge und alte Menschen demonstrierten gemeinsam und besetzten öffentliche Plätze – im Protest vor allem gegen die massenhafte Jugendarbeitslosigkeit. Anfang Oktober sprang die Bewegung unter dem Motto „Occupy Wall Street!“ in die USA („Besetzt die Börse in New York!“). Schnell waren in dutzenden US-Großstädten die öffentlichen Plätze von Tausenden Demonstranten besetzt. Spätestens seit dem 15. Oktober ist klar: Millionen Menschen kämpfen weltweit unter Slogans wie „Occupy Frankfurt“, „Echte Demokratie jetzt!“ und „Wir sind die 99%“, “Bankendiktatur stoppen!“ – und es werden immer mehr. Am 15.10. gab es Demos in 951 Städten in 82 Ländern, mehr als 50 davon in Deutschland.

    Hier gibts alle weiteren Infos zum Bildungsstreik Action Day!

    Einladung zum Treffen zur Planung eines gemeinsamen Jugendblocks auf der Demo gegen die NATO-Afghanistankonferenz!

    Den Aufrufentwurf als .pdf
    Die Einladung nochmal als .pdf
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    Hallo,

    wie euch wahrscheinlich bekannt ist, findet vom 3. bis 5. Dezember auf dem Petersberg in Bonn die NATO-Afghanistankonferenz statt.
    An diesen 3 Tagen werden viele verschiedene Aktionen in Bonn stattfinden. Hauptaugenmerk wird wohl auf der großen Bündnisdemonstration am Samstag, den 3.Dezember liegen.
    Im Rahmen dieser Demo rufen wir euch auf, euch gemeinsam mit uns unter dem Motto „Bundeswehr raus aus Schulen, Unis, Berufsmessen, Jobcentern und Afghanistan!“ in einem Jugendblock zusammen zu schließen.
    Denn gerade jetzt nach der Aufhebung der Wehrpflicht fehlen der Bundeswehr immer mehr Rekruten für ihre Kriege, weshalb die Bundeswehr immer öfter und gezielter uns Jugendliche für den Krieg in Afghanistan anwirbt.

    Das erste gemeinsame Treffen ist am Sonntag, den 6.11 ab 13:30Uhr im DGB-Haus in Bonn, Endenicherstr. 127, 53115 Bonn.

    Im Anhang findet ihr einen Entwurf für einen gemeinsamen Aufruf, den wir auf dem Treffen gerne mit euch gemeinsam diskutieren und beschließen möchten.

    Als Tagesordnung schlagen wir vor:
    1. Begrüßung und Vorstellung
    2. Aufrufdiskussion
    3. Auftritt auf der Demo
    a. Blockorganisation
    b. Lautsprecherwagen
    c. Frontransparent
    4. Mobilisierung
    a. Druckmaterial
    b. Internetauftritt, Facebook etc.
    c. Video
    5. Finanzen
    6. Weitere Termine
    7. Sonstiges

    Mit freundlichen Grüßen und dem hoffen auf zahlreiches Erscheinen,

    Ronald Crater
    i. A. Bonner Jugendbewegung


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